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Außenvolieren

Die Unterbringung in einer gut gestalteten Außenvoliere ist für alle Papageien und Sittiche die beste Lösung. Leider hat nicht jeder den Platz zur Verfügung, um eine Außenvoliere zu bauen. Dann kann auch die kleine Lösung auf dem Balkon eine Alternative sein, die es den Vögeln ermöglicht, frische Luft und Sonne zu genießen.

Bei allen, die ihre Bilder für diese Seite zur Verfügung gestellt haben, bedanke ich mich ganz herzlich.
Gerne nehme ich weitere Bilder auf! Wenn Sie auch schöne Bilder beisteuern möchten, schicken Sie sie mir bitte mit kurzer Beschreibung per E-Mail.


   
trenngrafik Monika Stolz † trenngrafik
Voliere auf dem Balkon
Konstruktionsdetails
Konstruktionsdetails
Hier war es nicht erlaubt, den Balkon zu vergittern. Also wurde die Voliere auf den Balkon gestellt.

Die Verbindung bzw. der Abschluss zwischen Balkontür und Voliere wurde mit einem breiten Holzrahmen hergestellt Die Voliere wurde gegen Wegrollen gesichert. Die Lösung bot sich an, zumal eine zweite Balkontür in einem anderen Raum vorhanden ist.

Nun können sich die Vögel bei geöffneter Balkontür nach Belieben draußen oder drinnen aufhalten.

   
trenngrafik Torsten Ruhöfer trenngrafik
Außenvoliere Außenvoliere Außenvoliere
Eine Außenvoliere für zwei Aras mit den Maßen 7 x 3 x 3 m
plus Schutzhaus


Außenvoliere Die beiden Aras Die beiden Aras
Im Herbst 2015 wurde das neue Schutzhaus gebaut. Hier einige Daten zum Schutzhaus:
Maße 3,5 x 3,5 x 3 m, Wände aus 10 cm dicken Sandwichplatten, 2 Stahltüren, Boden mit Gehwegplatten gepflastert mit zwei Abflüssen. Ein 2 x 1,5 m großes, dreifach verglastes Fenster mit Außenjalousie.
Heizung: Eine mit elektrischen Leitern versehene Hartpappwand (vergleichbar mit einer Fußbodenheizung), die auf den Bildern mit Bambusdekor beklebt zu erkennen ist. Die Heizung ist mit einem Temperaturfühler ausgestattet.
Beleuchtung: 10 Röhren Vollspektrum T8 HO von Narva Biovital, mit Zeitschaltuhr versehen, die über eine halbe Stunde Sonnenauf‐ bzw. untergang simuliert. Nachts leuchtet ein dezentes Mondlicht.
Die innenliegenden Gitter sind aus Esafort-Draht selbst gebaut.
Weitere Ausstattung: Ein Luftwäscher Venta 35 S und eine Terrariumberieselung.
Voliere und Schutzhaus
Außenvoliere und Schutzhaus
Schutzhaus
Schutzhaus
Blick ins Schutzhaus Fensterfront Links: Blick ins Schutzhaus
Mitte: Fensterfront
Unten: Mit Dekor beklebte Heizung
Mit Dekor beklebte Heizung
Die Aras im Schutzhaus Die Aras im Schutzhaus Die Aras im Schutzhaus
   
trenngrafik Jennifer Beineke trenngrafik
Hier eine 3 x 3 x 2 m große Voliere für Graupapageien. Sie bleiben im Sommer draußen und können sich in die geschützte Ecke zurückziehen. Im Winter kommen sie ins Haus, wo sie auch eine große Voliere haben, die immer offen steht, sodass sie sich frei im Haus bewegen können.
Außenvoliere
Schutzecke in der AV
Die Volierenbewohner
Außerdem gibt es eine große Außenvoliere mit den Maßen 7 x 4 x 2 m mit Schutzhaus für Wellensittiche, Nymphensittiche, Ziegensittiche und Wachteln. Sie bleiben das ganze Jahr über dort.
Im Winter wird das vergitterte Fenster des Schutzhauses mit einer Plexiglasscheibe winddicht verschlossen. Die Vögel können immer durch die kleinen Türen raus und rein. Außenvoliere
Schutzhaus
   
trenngrafik Romana Braun trenngrafik
Außenvoliere
Außenvoliere für Kakadus
Außenvoliere mit Kakadus
Außenvoliere Baumstamm Eine große Voliere für zwei Kakadus. Sie ist 10 x 4 x 4 m groß und über ein Fenster direkt mit dem Innenraum verbunden. Dieser ist 3,5 x 2 m groß.
Das Fenster dazwischen steht immer offen, außer im Winter.

Bild unten: Auch die Paduaner Hühner haben viel Platz und sind von oben und rundherum gegen Greife und Fuchs gesichert.
Außenvoliere
Die beiden Kakadus im Innenraum Hühnergehege
   
trenngrafik Ralf Berg trenngrafik
Die Volierenbewohner Eine Voliere für ein Paar Amazonen, 5 x 2,5 x 2 m mit 12 qm Schutzhaus. Die Vögel können ganzjährig nach draußen gehen.
Voliere mit Schutzhaus
Voliere mit Schutzhaus
Astaufhängung Frische Äste
   
trenngrafik Jens Eberhardt trenngrafik
Hier wird es richtig wild:
Eine Voliere für ein Paar Gelbbrustaras und ein Paar Graupapageien.
Die Voliere ist L-förmig angelegt, um eine möglichst große Flugstrecke zu erzielen. Der eine Schenkel hat die Maße 15 x 2,80 m und der andere ist 15 x 3,80 m groß.

Es gibt zwei Schutzhäuser von 2,00 x 1,20 x 1,20 m mit einer Glasfront. Die Schutzhäuser haben eine unter den Fliesen installierte und mittels Thermostat gesteuerte Wärmebegleitheizung. Im Winter wird die Temperatur in den Schutzhäusern bei +5 °C gehalten. Ab -8°C gehen die Vögel nur nach draußen, um zu fliegen und anschließend sofort wieder rein.

Außenvoliere
Außenvoliere, Bepflanzung
Außenvoliere, Bepflanzung
Die Bepflanzung sollte man so wählen, dass sie nicht überhand nimmt und den Flugraum zu sehr einschränkt, so wie es hier mittlerweile der Fall ist. Das mittlere Bild zeigt die anfängliche Bepflanzung, links und rechts ist gut zu sehen, wie die Pflanzen gewuchert sind und nun beschnitten oder entfernt werden müssen. Die Papageien schaffen es nicht, sie kurz zu halten.

Bepflanzt wurde die Voliere mit Weinrebe, Himbeere, Johannisbeere, Weide, Riesensegge, Bärengras. Außerdem haben sich einige Pflanzen selbst angesiedelt: Kaukasische Flügelnuss, Ahorn, Efeu, Holunder. Dazu kommen Sämereien aus dem Futter, die von den Vögeln verteilt werden oder auch vom Halter ausgebracht werden können.
   
trenngrafik Diana Sandvoss trenngrafik
Unser Vogelzimmer liegt im 1. Stock des Hauses und wir wollten unseren vier Graupapageien eine Außenvoliere mit direktem Zugang schaffen. Die Innenvoliere ist 4 x 2 m groß, die Außenvoliere hat die Maße 4 x 2,5 x 2 m (LxBxH).

Es war nicht einfach, unser Projekt zu realisieren. Die Schwierigkeit lag darin, eine Außenvoliere zu montieren in 2,50 m Höhe. Es musste ein Podest her.
Als erstes haben wir die Standpfosten einbetoniert. Wir nahmen alte Pfosten von einem Hausabbruch, die noch bei uns herumlagen. Dann kamen als Bodenbelag Bretter auf die Pfosten. Das schwerste war, alles mit der Wasserwaage genau auszurichten, sonst hätten wir die Voliere nicht sauber montieren können. Auf die Bretter tackerten wir sehr dicke Teichfolie. Diese ist leicht zu reinigen und nicht so schwer wie Fliesen.
Bau des Podests Bau des Podests Bau des Podests
Aufbau der Voliere Aufbau der Voliere Als das Podest stand, hieß es, die Voliere zu montieren. Hier lag die Schwierigkeit wieder einmal in der Höhe. Für den Aufbau haben wir ca. 4 Stunden gebraucht.
fertige Voliere Damit die Grauen von der Innenvoliere nach draußen können, haben wir uns von den Nachbarn eine Hilti ausgeliehen und ein Loch in die Außenwand gebohrt und gemeißelt. Auf dieses Loch wurde ein Schieber montiert, den der Volierenbauer mitgeliefert hatte. Den Schieber kann man mittels eines Drahtseils, das über Umlenkrollen läuft, von außerhalb der Voliere öffnen und schließen.
Die Inneneinrichtung haben wir aus dem eigenen Garten geholt. Ich habe einen sehr großen Korkenzieherhaselnussbaum mit wunderschönen Ästen. Dort habe ich ein paar abgesägt und an den Aluverstrebungen befestigt, nicht direkt am Draht, der hält das Gewicht nicht aus. Und als Baumersatz habe ich einfach von einem Obstbaum einen großen geeigneten Ast genommen, ihn wie einen Baum hingestellt und mit Winkeln am Boden festgeschraubt.
Immer schön und gerne angenommen sind Taue jeglicher Art. Einfach um die Äste schlingen und am Volierendraht befestigen.
Dann habe ich noch zwei große Schaukeln selbst gebaut. Ich hatte noch Bambusrohre übrig. Dort habe ich Haken hineingedreht und sie mit Ketten befestigt.
Oben auf die Voliere haben wir noch Weidenmatten gelegt, damit die Vögel auch ein schattiges Plätzchen aufsuchen können.
Inneneinrichtung der Voliere Inneneinrichtung der Voliere Bambusschaukel
Das ist die Innenvoliere. Auf dem rechten Bild sieht man den Durchgang nach draußen mit dem Schieber zum Verschließen. Innenvoliere Durchgang mit Schieber
Die Geier haben drei Tage gebraucht, ehe sie sich raus und rein getraut haben. Jetzt genießen sie sehr die 10 qm mehr Freiheit, die sie nun haben. Er genießt die frische Luft
     
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Letzte Änderung: 14.09.2016